Weiter geht es in unsrem Häuschen. Seit gestern wirklich fertig ist unser kleines Wohnzimmer, das wir "dat Salöngchen" nennen.
Ein Wohnzimmer ohne Fernseher war immer mein Traum. Weil ich ihn nämlich viel zu oft anmache, wenn er schon da steht. Unser neues Heim hat zwei Kinderzimmer und wir nur ein Kind. Ha! Da bot es sich an ein Lesezimmer zu machen. Ein Zimmer das ohne Schreibtische und ohne Unordnung auskommt, wo keine Computer und keinerlei Monitor die Ruhe stören. Naja fast ohne Unordnung - gespielt wird schließlich irgendwie überall... Eine Art Erwachsenenwohnzimmer, ein Rückzugsort. Mit all den alten Dingen die ich so mag. Es liegt gleich neben dem Eingang und ist somit auch eine Art Besucherzimmer. weil ich so zufrieden damit bin und es wirklich vorzeigbar ist, zeige ich es auch ganz.
Ich bin hier so gerne und es ist zumindest ein kleiner Ersatz dafür, dass ich auf mein englisches Landhaus noch ein paar Jahre warten muss. (Ich habe bereits vor längerer Zeit entschieden, dass unser Kind ins englische Königshaus einheiraten soll. Da wird man ja sicher ein kleines Anwesen bekommen um Besuche bei Hofe zu machen.Man muss ja Ziele haben im Leben...)
Und die Bauklötze, die stören gar nicht wirklich. Im Gegenteil. So kann ich dem kleinen Sonnenspross schon mal grob vorbauen, wie ich mir das mit dem englischen Landhaus so vorstelle. Mit Türmchen versteht sich!
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Freitag, 27. Februar 2015
Donnerstag, 8. Januar 2015
Vom Wohnen, vom Wohnen mit Kind und von kleinen Wohnungen....achja, und von Pferden ;)
Kochen, Werkeln und Zusammensein. Wohnen und leben, leben und wohnen, letzten Endes dreht sich darum alles, besonders auch in unseren Blogs. Wir mögen es hübsch und praktisch, selbstgemacht und ökologisch. Und werden dabei doch stärker von der vorherrschenden Wohnmode beeinflusst als wir denken. Und ich meine nicht in den Stil unserer Einrichtung, sondern die Wohnstatt an sich.
Vor nun längerer Zeit habe ich geschrieben, dass ich Stunden mit Aufräumen verbringe und mich gefragt, ob unsere Wohnung vielleicht zu klein ist für eine Familie. Ob wir uns nach etwas anderem umsehen müssen. Ob Familien Häuser brauchen, was wir wohl zum Thema Eigentum denken - und das in Zeiten völliger Phantasiepreise für Immobilien. Ob Kinderzimmer eine bestimmte Quadratmeteranzahl haben müssen.
Wir hatten vorerst eine Antwort gefunden, für die wir das Pferd allerdings erst mal von hinten aufzäumen, wenn nicht gar völlig auf den Kopf stellen und an den Hufen aufhängen mussten.
Ach ja, die Antwort lautete: Nö.
Und folgendermaßen sind wir darauf gekommen:
man sollte seine Wohnung wohl zu allererst nach den eigenen Bedürfnissen auswählen. Dazu macht es Sinn, sich seine eigenen Bedürfnisse und Verhaltensweisen einmal bewusst zu machen. Herausgekommen ist, dass keiner von uns im Haus willenlos quer durch die Zimmer läuft. Na gut, einer schon, aber der ist noch sehr klein und braucht nur kleine Zimmer dazu. Ergo: Riesige freie Flächen brauchen wir nicht. Gut!
Der kleine Kerl ist übrigens genauso ungern allein im Raum wie alle Kinder es wohl sind und daher dient das Kinderzimmer eher als Rückzugshöhle. Höhlen sind nie groß wie Fussballplätze. Und wenn sie phantasievoll ausgestaltet und ein bisschen besonders sind, dann werden sie sicher auch noch von größeren Zwergen einem großen Zimmer vorgezogen. Ergo: Riesige Kinderzimmer sind wohl auch nicht nötig.
Wir brauchen viel Stauraum. Das heißt Wände, die sind aber nur bedingt im Zusammenhang mit großen Räumen vorhanden. Regale für Bücher, Bastelkram und alles Mögliche, auch Ablage ist ein absolutes Muss für uns. Dann ist auch die Sache mit dem Aufräumen schnell gegessen. Beim offenen Wohnen, wie es gerade wieder so modern ist, findet sich sowas nicht. Ergo: Kein offenes Wohnen, viel Stellfläche bitte.
Uns sind Wohnlandschaften suspekt. Was soll man da tun? Mehr als mnich langestreckt auch meine Chaiselongue legen kann ich nicht. Was ich mit weiteren 4 Quadratmetern Sofa anfangen sollte ist mir schleierhaft. Ergo: Ein paar bequeme kleine Sitzmöbel, mehrere Tische und tiefe Fensterbänke für die vielen Pflanzen machen für uns mehr Sinn als 30qm Wohnzimmer mit bodentiefen Fenstern und Riesencouch. Dafür sind zwei kleine Zimmer ideal.
Man hätte also unsere Wohnung einfach mit echt guten Regalsystemen richtig auskleiden müssen und wäre sicher auch mit Kind noch eine ganze Weile zu Rande gekommen.
Nun hat sich mein Mann aber doch "nur mal um so zu gucken" einen Imobilienalarm im Internet eingestellt, der auf Traumimobilien in unserer direkten Nachbarschaft aufmerksam machen sollte und tadaa, zwei Wochen später haben wir ein etwa hundertfünfzigjähriges kleines Häuschen eine Straße weiter gemietet (Bilder folgen) und harren nun der Dinge die sich da irgendwann einmal in vielen Jahren in punkto Eigentum ergeben. Ich stelle mir da wahlweise ein Schlösschen in den schottischen Highlands oder einen Bauwagen im Stile Peter Lustigs vor.
Wir haben also, um den Bogen zu spannen, das Pferd wieder von der Decke heruntergelassen und eine Straße weitergetrieben. Wo es nun zufrieden in unserem sehr kleinen Vorgarten steht und in die gleich-groß-wie-in-der-Wohnung-ausgefallene Wohnküche starrt. Wo der kleine Sonnenspross sein Essen durch den ganzen Raum wirft, was aber eine Geschichte für ein anderes Mal ist.
Tatsächlich haben wir viel gewerkelt, genäht, sinniert und eingerichtet in den letzten Monaten. Es gibt vieles zu zeigen und ich freue mich darauf!
Vor nun längerer Zeit habe ich geschrieben, dass ich Stunden mit Aufräumen verbringe und mich gefragt, ob unsere Wohnung vielleicht zu klein ist für eine Familie. Ob wir uns nach etwas anderem umsehen müssen. Ob Familien Häuser brauchen, was wir wohl zum Thema Eigentum denken - und das in Zeiten völliger Phantasiepreise für Immobilien. Ob Kinderzimmer eine bestimmte Quadratmeteranzahl haben müssen.
Wir hatten vorerst eine Antwort gefunden, für die wir das Pferd allerdings erst mal von hinten aufzäumen, wenn nicht gar völlig auf den Kopf stellen und an den Hufen aufhängen mussten.
Ach ja, die Antwort lautete: Nö.
Und folgendermaßen sind wir darauf gekommen:
man sollte seine Wohnung wohl zu allererst nach den eigenen Bedürfnissen auswählen. Dazu macht es Sinn, sich seine eigenen Bedürfnisse und Verhaltensweisen einmal bewusst zu machen. Herausgekommen ist, dass keiner von uns im Haus willenlos quer durch die Zimmer läuft. Na gut, einer schon, aber der ist noch sehr klein und braucht nur kleine Zimmer dazu. Ergo: Riesige freie Flächen brauchen wir nicht. Gut!
Der kleine Kerl ist übrigens genauso ungern allein im Raum wie alle Kinder es wohl sind und daher dient das Kinderzimmer eher als Rückzugshöhle. Höhlen sind nie groß wie Fussballplätze. Und wenn sie phantasievoll ausgestaltet und ein bisschen besonders sind, dann werden sie sicher auch noch von größeren Zwergen einem großen Zimmer vorgezogen. Ergo: Riesige Kinderzimmer sind wohl auch nicht nötig.
Wir brauchen viel Stauraum. Das heißt Wände, die sind aber nur bedingt im Zusammenhang mit großen Räumen vorhanden. Regale für Bücher, Bastelkram und alles Mögliche, auch Ablage ist ein absolutes Muss für uns. Dann ist auch die Sache mit dem Aufräumen schnell gegessen. Beim offenen Wohnen, wie es gerade wieder so modern ist, findet sich sowas nicht. Ergo: Kein offenes Wohnen, viel Stellfläche bitte.
Uns sind Wohnlandschaften suspekt. Was soll man da tun? Mehr als mnich langestreckt auch meine Chaiselongue legen kann ich nicht. Was ich mit weiteren 4 Quadratmetern Sofa anfangen sollte ist mir schleierhaft. Ergo: Ein paar bequeme kleine Sitzmöbel, mehrere Tische und tiefe Fensterbänke für die vielen Pflanzen machen für uns mehr Sinn als 30qm Wohnzimmer mit bodentiefen Fenstern und Riesencouch. Dafür sind zwei kleine Zimmer ideal.
Man hätte also unsere Wohnung einfach mit echt guten Regalsystemen richtig auskleiden müssen und wäre sicher auch mit Kind noch eine ganze Weile zu Rande gekommen.
Nun hat sich mein Mann aber doch "nur mal um so zu gucken" einen Imobilienalarm im Internet eingestellt, der auf Traumimobilien in unserer direkten Nachbarschaft aufmerksam machen sollte und tadaa, zwei Wochen später haben wir ein etwa hundertfünfzigjähriges kleines Häuschen eine Straße weiter gemietet (Bilder folgen) und harren nun der Dinge die sich da irgendwann einmal in vielen Jahren in punkto Eigentum ergeben. Ich stelle mir da wahlweise ein Schlösschen in den schottischen Highlands oder einen Bauwagen im Stile Peter Lustigs vor.
Wir haben also, um den Bogen zu spannen, das Pferd wieder von der Decke heruntergelassen und eine Straße weitergetrieben. Wo es nun zufrieden in unserem sehr kleinen Vorgarten steht und in die gleich-groß-wie-in-der-Wohnung-ausgefallene Wohnküche starrt. Wo der kleine Sonnenspross sein Essen durch den ganzen Raum wirft, was aber eine Geschichte für ein anderes Mal ist.
Tatsächlich haben wir viel gewerkelt, genäht, sinniert und eingerichtet in den letzten Monaten. Es gibt vieles zu zeigen und ich freue mich darauf!
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